Kunst, Couture und Kristalle – selten verschmelzen diese Welten so eindrucksvoll wie in der neuen Auktion von Piguet Hôtel des Ventes. Vom 27. November bis 11. Dezember 2025 werden unter dem Titel „Les Fulgureuses“ neun außergewöhnliche Kunstobjekte versteigert, die aus der kreativen Allianz zwischen Caran d’Ache und dem Schweizer Designer Kévin Germanier hervorgegangen sind.



Eine Hommage an Genfer Savoir-faire, handwerkliche Präzision und die Kraft radikaler Ästhetik, seit über einem Jahrhundert Synonym für Schweizer Perfektion im Schreiben und Zeichnen, und das traditionsreiche Auktionshaus Piguet teilen denselben Geist: die Liebe zum Detail, den Mut zur Innovation und den Stolz auf lokale Handwerkskunst. Gemeinsam präsentieren sie eine Kollektion, die weit über klassische Luxusobjekte hinausgeht – sie ist Manifest, Experiment und Sammlerstück zugleich. Germanier, bekannt für seine farbexplosiven, aus recycelten Materialien gefertigten Couture-Kreationen, überführt sein Nachhaltigkeitskonzept in die Welt des Designs und schafft Stücke, die zwischen Kunst und Funktion changieren.



Neun Objekte, drei Farbuniversen – Orange Acide, Ultraviolet und Infrarose – leuchten in Neon, schimmern in Pastelltönen und reflektieren das Licht wie Nordlichter in Bewegung. Dabei hat der Designer drei ikonische Caran-d’Ache-Objekte neu interpretiert: ein Schreibgerät, eine Spitzmaschine und eine Holzbox mit 120 Farbstiften. Alle vereint die Idee, Luxus als handgefertigte Vision zu begreifen – sinnlich, präzise, unkonventionell. Das Schreibgerät ist mit 528 Kristallen besetzt, jeder einzeln gefasst, jeder von einem Halbedelstein gekrönt – wahlweise Citrin, Amethyst oder Grünachat. Die Spitzmaschine, seit 1933 Teil des Caran-d’Ache-Erbes, wird zur funkelnden Skulptur mit über tausend applizierten Kristallen.


Und der Holzkoffer, das Herzstück der Kollektion, trägt mehr als 1.500 handgewebte Perlen, die in einer eigens von Germanier entwickelten Technik gefertigt wurden. Innen verbergen sich 120 Stifte – jeder graviert, jeder Symbol eines Dialogs zwischen Handwerk und Fantasie. Der geschätzte Auktionswert reicht von 3.000 bis 9.000 Euro pro Stück, doch der eigentliche Wert liegt in der Idee selbst: in der Verbindung von Tradition und Zeitgeist, im Licht, das Kunst, Farbe und Couture zu einer neuen Form der Genfer Exzellenz führt. Zu sehen sind die Werke vorab im Hôtel d’Angleterre vom 7. bis 9. November sowie im Maison Piguet vom 4. bis 7. Dezember 2025. Die anschließende Online-Auktion auf piguet.com verspricht, Sammlerinnen und Sammler weltweit zu erreichen – und jene, die verstehen, dass ein Stift, eine Spitzmaschine oder ein Farbkasten manchmal mehr erzählen können als jedes Gemälde. Weitere Informationen unter CARAN D’ACHE