Dom Pérignon x Takashi Murakami

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Wenn sich die Welt von Dom Pérignon öffnet, geschieht es nie beiläufig. Jedes Kapitel ist Teil einer größeren Geschichte – über Zeit, Transformation und die ewige Suche nach Harmonie. Im Mai 2025 hat die Maison gemeinsam mit dem japanischen Künstler Takashi Murakami ein neues Kapitel dieser kreativen Reise aufgeschlagen: Creation is an eternal journey. Zwei limitierte Editionen – Dom Pérignon Vintage 2015 und Dom Pérignon Rosé 2010 – sowie ein skulpturales Überpiece markieren die Begegnung zweier Welten, die Tradition und Avantgarde auf höchst poetische Weise miteinander verknüpfen.

Seit 2005 sucht Dom Pérignon immer wieder den Dialog mit prägenden Stimmen der Gegenwart – von Karl Lagerfeld über Jeff Koons bis Lenny Kravitz. Unter der künstlerischen Leitung von Chef de Cave Vincent Chaperon versteht sich die Maison als Hüterin einer lebendigen Tradition: ein Ort, an dem Kreation nicht Ergebnis, sondern Prozess ist. In Murakami fand sie nun einen Partner, der diese Idee versteht – und sie in seine eigene, farbschöne Bildsprache übersetzt.

Der japanische Künstler, berühmt für seine ikonischen „Superflat“-Blumen, bewegt sich seit Jahrzehnten zwischen Hochkultur und Pop, zwischen Spiritualität und Ironie. Seine Arbeiten sind eine Hommage an das kulturelle Erbe Japans und zugleich eine liebevolle Provokation: Sie führen die Zweidimensionalität klassischer Ukiyo-e-Drucke in eine hypermoderne Welt aus Anime-Ästhetik, Manga-Rhythmus und digitaler Leuchtkraft. Murakami entwirft daraus ein visuelles Vokabular, das ebenso kindlich wie komplex ist – lächelnde Gesichter, die Vergänglichkeit und Lebensfreude zugleich ausdrücken.

In seiner Zusammenarbeit mit Dom Pérignon hat Murakami dieses Universum in die Sprache des Champagners übersetzt. Die dunklen, minimalistischen Coffrets tragen seine strahlenden Blumen als flirrenden Kontrapunkt – ein Spiel zwischen Tiefe und Oberfläche, Reduktion und Exzess. Auf den Etiketten ersetzt eine fantasievolle Blütenwelt die klassischen Weinranken des Hauses; nebeneinander platziert, ergeben die Boxen ein modulares Blumentableau – ein Sammlerstück, das ebenso Kunstobjekt wie Hommage an die Natur ist.

Das gemeinsame Überpiece, eine aufwendig gefertigte Kugelskulptur, führt diese Idee weiter. Außen dunkel, kühl, fast mystisch; innen öffnet sich ein leuchtender Garten aus handbemalten Blumen – eine Miniaturwelt zwischen Traum und Ritual, in deren Zentrum eine seltene Jeroboam des Dom Pérignon Rosé Vintage 2008 ruht. Es ist eine skulpturale Metapher für Murakamis Kunstverständnis: das Verborgene sichtbar machen, das Vergängliche feiern.

Vincent Chaperon und Takashi Murakami teilen eine Haltung, die über Ästhetik hinausgeht. Für beide ist Tradition keine starre Form, sondern ein lebendiges Erbe, das durch Weitergabe Bedeutung erhält. Murakami bringt die Philosophie des japanischen Wabi-Sabi – Schönheit im Unvollkommenen – in Dialog mit der französischen Idee der Assemblage, jener Komposition, in der jeder Jahrgang von Dom Pérignon seine Identität findet. Beiden geht es um Balance, um die Spannung zwischen Kontrolle und Zufall, Präzision und Emotion.

Der Dom Pérignon Vintage 2015, ein Jahrgang voller Gegensätze, spiegelt diese Dualität. Zu Beginn dunkel und konzentriert, entfaltet er sich im Glas mit leuchtender Klarheit – ein Champagner von texturaler Tiefe, präzise, linear und doch voller Schwingung. Sein Gegenstück, der Rosé Vintage 2010, gilt als Meilenstein der Maison: radikal, harmonisch, getragen von Pinot-Noir-Intensität und zarter Kraft. Beide Cuvées stehen exemplarisch für das, was Dom Pérignon ausmacht – die Kunst, aus Kontrasten Harmonie zu schaffen.

Murakamis leuchtende Blüten verleihen dieser Philosophie ein neues Gesicht. Sie stehen für die Vitalität der Natur, für das ewige Werden, für jenes Aufblühen, das sich nicht kontrollieren lässt. In seiner Sprache wird die Natur nicht als Landschaft dargestellt, sondern als Energie, als Bewegung. Leben ist Wandel – und genau darin liegt Schönheit.

„Ich wollte eine Art Zeitreise schaffen“, sagt Murakami. „Wenn das Etikett gealtert ist und ich längst nicht mehr da bin, sollen die Menschen der Zukunft ihre eigene Vorstellung vom Jahr 2025 entwickeln.“ Es ist ein Satz, der auch für Dom Pérignon gilt. Jede Flasche, jeder Jahrgang ist ein Dialog über Zeit – ein Versuch, Vergänglichkeit festzuhalten, ohne sie einzufrieren.

Mit dieser Kollaboration öffnet Dom Pérignon erneut den Raum zwischen Tradition und Innovation, zwischen Klang und Stille, Farbe und Struktur. Was bleibt, ist ein Erlebnis, das alle Sinne anspricht: visuell, olfaktorisch, emotional. Murakamis universelle Blüten und Chaperons präzise Cuvées erzählen gemeinsam von der Kraft der Schöpfung – flüchtig, schillernd, unvergänglich. Weitere Informationen unter Dom Pérignon Alle Fotos ©2025 Takashi Murakami/Kaikai Kiki Co., Ltd. All Rights Reserved.

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