Keine Tavernen-Meile, kein Hafen mit Souvenirläden, keine Menschenmassen: Die Halbinsel Akamas ist stattdessen beherrscht von einer entspannten Ruhe, die man am besten im frisch renovierten Hotel Anassa genießt, umgeben von Pinien und Meer. Der Name ist altgriechisch und bedeutet „Königin“. Eine passende Bezeichnung für das kürzlich wiedereröffnete Fünf-Sterne-Haus der Gruppe Thanos Hotels & Resorts.
Fünf-Sterne-Hotel mit Flair
Der neue Look vom Anassa offenbart helle Farben, natürliche Materialien und eine großzügige Weitläufigkeit. Die Innenarchitektin Joelle Pléot hat es geschafft, aufwendige Mosaike und römische Säulen mit einer wohltuenden Atmosphäre zu vereinen. Alle Suiten sind mit lokalem Stein gestaltet und in einem beruhigenden Beige-Weiß Design.
Architektonisch gesehen erinnert das Anassa an ein kleines byzantinisches Dorf mit weißen Kuppeln, schmalen Bögen und handgefertigten Kacheln. Alles wirkt angenehm unaufgeregt und zugleich exklusiv. Die dreistufige Pool-Landschaft schmiegt sich so organisch an den Hang als sei sie ein vergessenes Stück Mittelmeer. Und, wenn sich am Abend der Kalksteinboden rosa färbt und die Bougainvilleen sanft im Wind wiegen, flirten Natur und Architektur auf wunderbare Weise miteinander, während man an seinem Champagner-Cocktail nippt und denkt: Genau so muss sich der Sommer anfühlen.
Was das Anassa von anderen Fünf-Sterne-Häusern unterscheidet: Es lässt einen in Ruhe. Das Personal ist aufmerksam auf eine Art, die nicht aufdringlich wirkt. Niemand erscheint, bevor man jemanden braucht. Niemand verschwindet, wenn man jemanden braucht. Das klingt selbstverständlich, ist es in der Hotellerie aber nicht.
Vom Family Style-Lunch bis zum Fine Dining Dinner
Genauso positiv zu vermerken: das kulinarische Angebot im Anassa. Essen wird nicht nur serviert, sondern auch zelebriert – von lokalen Zutaten bis asiatischen Aromen. Im Restaurant „Pelagos“ etwa lässt es sich mittags auf der Terrasse bei authentisch griechisch-zypriotischer Küche gut speisen. Highlights: der Hummus mit mediterranen Kräutern und der Wolfsbarsch. Das Signature-Dessert Baklava ist zudem ein Tipp. Statt klebrig-süß kommt es federleicht daher, gefüllt mit gerösteten Nüssen und gekrönt von einem hausgemachten Vanille-Eis mit Sucht-Potential.
Das kulinarische Herzstück im Assana bildet das „Amphora“ mit seiner weitläufigen Terrasse, die den Blick über das Mittelmeer freigibt. Hier trifft ungezwungenes Al-Fresco-Dining auf Produktküche. Morgens startet man hier mit einem gut sortierten Frühstück, abends werden internationale und lokale Speisen serviert.
Wer asiatische Küche liebt, wird im „Basiliko“ glücklich. Gerichte wie die Alaska-Krabbe und das perfekt marmorierte, auf den Punkt tranchierte Wagyū Beef überzeugen auf ganzer Linie. Und dann wäre da noch „Helios“, ein elegantes Restaurant mit feiner französisch-mediterraner Küche – die Qual der Wahl!
Den Sorgen entschweben über dem Mittelmeer
Last but not least ein Exkurs zum Wellness-Angebot im Anassa: Der rund 2.000 Quadratmeter große Spa-Bereich ist so modern eingerichtet wie schick gestaltet. Zur Wahl stehen etwa Indoor- und Salzwasser-Jetpool, Fitness Center, Yoga Studio und Behandlungsräume, in denen wohltuende Massagen mit zypriotischem Ölen verabreicht werden.
Kurzum: Das „Königin“-Domizil Anassa hat seinen Platz in Zyperns Hotellerie wiedergefunden: ganz weit oben an der Spitze. Mehr Informationen unter: www.anassa.com
Text: Mike Badstübner. Fotos: Anassa/Thanos Hotels & Resorts