beitragsbild 1 1024x779 - Metamor-phosen von Salvador Dalí in München

Im Rahmen seiner großen Auktionen impressionistischer und moderner Kunst versteigert Artcurial am 4. Juni in Paris ein Ensemble aus 15 Original-Gouachen von Salvador Dalí. Diese Werke gab das spanische Pharmalabor Hoechst Ibérica zwischen 1959 und 1976 jährlich bei Dalí in Auftrag, um sie als Grußkarten des Unternehmens zu verwenden. 20 Jahre lang wurden diese Exponate in der Gala-Salvador-Dalí-Stiftung in Figueras ausgestellt, dem Geburtsort des Künstlers. Mit großer visueller Kraft veranschaulichen diese Arbeiten die für Dalís Vorgehen typische Mischung der Techniken – Tusche, Gouache, Aquarell oder Collage – und werden von einem handschriftlichen Text des Künstlers zum dargestellten Thema begleitet. So findet sich auf jedem Bild die surrealistische Inspiration Dalís in Form seiner großen Themen wieder:

Metamorphose, Schmetterlingspuppen, Daphne und Don Quichotte. Diese wurden teilweise mit weihnachtlichen Motiven verbunden, vor allem aber mit Darstellungen der Natur und der Heilkraft von Arzneipflanzen.

 

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Salvador Dali „La pieuvre“ © Artcurial

 

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Salvador Dali „Rose et papillons sous la neige“ © Artcurial

 

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Salvador Dali Daphné © Artcurial

 

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Salvador Dali „Don Quichotte“ © Artcurial

 

salvador dali sapin de noel copyright artcurial 478x645 - Metamor-phosen von Salvador Dalí in München

Salvador Dali Sapin de Noel © Artcurial

 

Der Schätzwert pro Gouache reicht von 20 000 – 30 000 € bis in den Bereich von 70 000 – 100 000 €.

 

„Salvador Dalí hat nur selten Auftragsarbeiten angefertigt, abgesehen von Porträts von Persönlichkeiten, Filmkulissen und Buchillustrationen.“ Somit stellt dieses zur Erstellung von Postkarten über eine Periode von 20 Jahren geschaffene Ensemble von Gouachen ein ganz eigenes Genre dar. Zusätzlich zur visuellen Kraft dieser Werke zeigen sie auch die Entwicklung des Künstlers und seine Überlegungen rund um die Themen Metamorphose und Erneuerung, während er zugleich die Vorgaben des Auftraggebers berücksichtigen musste. Eine wahre Meisterleistung zwischen Marketing und künstlerischem Schaffen, mit der erfinderischen und provozierenden Freiheit, die den großen Meistern eigen ist.“

Bruno Jaubert, Direktor impressionistische und moderne Kunst, Artcurial

 

vernissage dali 564x375 - Metamor-phosen von Salvador Dalí in München

Eröffnungs-Vernissage bei Artcurial: (von inks nach rechts) Anja Bieg, Assistentin Artcurial Deutschland Florent Wanecq, Catalogueur Artcurial Miriam Krohne, Direktorin Artcurial Deutschland Martin Guesnet, Direktor Artcurial Europa Heloise Hamon, Assistentin Artcurial Europa Foto: Markus Kehl

 

Die Ausstellung „Metamorphosen“ von Salvador Dalí gastiert nur an drei Tagen in München: Vom 15. bis 17. Mai 2019 können die Werke in den Räumen von Artcurial in der Galeriestraße 2b in München bewundert werden. Vom 22. Bis 24. Mai 2019 können die Exponate in den Wiener Räumlichkeiten des Auktionshauses besichtigt werden (Artcurial Österreich, Rudolfsplatz 3, Wien)

 

Über Salvador Dalí, dem Vertreter des Surrealismus
Salvador Dalí wurde 1904 im spanischen Figueras geboren. Mit einem ausgeprägten Charakter und einer Vorliebe für die imaginäre Welt wendet sich Salvador Dalí schon in jungen Jahren, beeinflusst vom Impressionismus, der Malerei zu. Nach dem Abitur verließ er Figueras, um in Madrid eine akademische Kunstausbildung zu erhalten. Dort freundet er sich mit Federico García Lorca und Luis Buñuel an. In dieser Zeit versucht er, inmitten verschiedener Kunstrichtungen seinen Stil ausfindig zu machen. Auf Anraten von Joan Miró zieht er am Ende seines Studiums nach Paris und schließt sich der Gruppe der Surrealisten an, in der er auch seine spätere Frau Gala kennenlernte. Ab 1929 trat er mit seinem ganz eigenen Stil und der paranoisch-kritische Methode vollständig in die surrealistische Periode ein. In den 1930er Jahren malte Salvador Dalí seine meisterhaftesten Gemälde, bevölkert von traumhaften und fantastischen Elementen, wie etwa 1931 Die Beständigkeit der Erinnerung. 1934 wurde er von den Gruppensitzungen der Surrealisten ausgeschlossen. Nach dem spanischen Bürgerkrieg engagierte sich Dali politisch und kündigte seine Rückkehr zur realistischeren Malerei an. In seinen immer wiederkehrenden Themen nahm er Bezug auf Träume, Sexualität, Religion, Nahrungsmittel sowie auf seine Frau. Der Künstler trat weiterhin in der Öffentlichkeit auf und eröffnet nach zehn Jahren Arbeit 1974 sein eigenes Museum. Seine letzten Werke führten ihn zu stereoskopischen Bildern in drei Dimensionen. Er starb 1989 in seiner Heimatstadt.

 

Über Artcurial
Das multidisziplinäre Auktionshaus wurde 2002 mit Sitz in Paris gegründet. 2018 hat es seinen Platz an der Spitze des internationalen Kunstmarktes gefestigt. Mit zwei Auktionsorten – Paris und Monaco – erreichte Artcurial 2018 ein Verkaufsvolumen von insgesamt 195,3 Millionen Euro. Artcurial deckt alle großen Spezialgebiete ab: Von den schönen Künsten über das Kunstgewerbe, Oldtimer, Schmuck und Sammleruhren bis hin zu erlesenen Weine und Spirituosen. Im Sinne einer bewusst internationalen Ausrichtung ist Artcurial mit Repräsentanzen in Brüssel, Mailand, Monte-Carlo, München und Wien vertreten und verfügt zudem über Kontakte und Aktivitäten in Peking und Tel Aviv; zweimal pro Jahr finden Ausstellungen in New York statt.

www.artcurial.com

erstellt am: 15.05.2019

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