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„Gerade in dieser für uns alle neuartigen Pandemie-Zeit, sehe ich neben Problemen auch eine Vielzahl an Möglichkeiten. Sei es das intensive Zusammensein von Familien, das Wegfallen von sozialem Druck, Organisationsstrukturen beim Arbeiten, besondere Momente durch das Zusammenrücken auf unterschiedlichsten Ebenen. Begegnungen von Menschen sind rar geworden und erst wenn diese wegfallen, lernen wir diese zu schätzen. So will ich in den Herausforderungen des Shut-Downs den Menschen ihr tagtägliches Leben positiv dokumentieren. Dazu schenke ich analog zu der Idee meiner genialen Fotografenkollegin aus Freising, Andrea Mühleck, den Fotografierten Geschichten von ihren „guten“ Dingen der Corona Zeit, an die sie sich gerne erinnern können und wollen. Anstatt Bezahlung sammel ich für Menschen, die nicht das Glück eines sicheren Zuhauses haben, z.B. für das örtliche Frauenhaus oder Zeltschule e.V..“, so Anne Kaiser.

Mehr Informationen zu Anne Kaiser und zu ihren Projekten finden Sie hier.

Werden Sie Teil des Projekts

Da Anne Kaiser nur in ihrer Umgebung fotografieren darf, ruft sie Fotograf*innen und Menschen in ganz Deutschland auf, mitzumachen. Jeder in seinem Umfeld. Ob Fotograf*in, Angestellter, Selbstständiger oder Schüler. Laden Sie Fotografenkollegen und Freunde ein, mitzumachen. Seien Sie dabei!

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Geschichten aus Bayern Teil 2

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Jonas | Abiturient.

Das habe ich gelernt: Nicht aufschieben & Sweet Home

Meine Herausforderung: Dauerhaft geduldig und belastbar zu sein. So viel Kontakt wie aktuell habe ich schon lang nicht mehr zu meiner Familie gehabt und dazu kommt, dass ich unter einem enormen Druck stehe, weil mein Abi ansteht.

Die Chance: Die „Freizeit“ daheim auch sinnvoll zu nutzen, neben lernen, mein Zimmer umzustellen und Abitur Zusammenfassungen anzufertigen. Und dass Alltag doch gar nicht so schlecht ist, wie ich immer dachte.

Das nehme ich mit: Dinge dann anzupacken, wenn sie nötig sind und nicht aufzuschieben. Ohne Corona hätte ich Zimmer und Abivorbereitung sicher noch weiter vor mir her geschoben…

 

 

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Andrea Schuchhardt | Besitzerin eines Nähladens www.anundan.de

Das habe ich gelernt: Anpacken und mutig sein

Meine Herausforderung: Als der Laden schließen musste, gab es für mich zwei Optionen: entweder abwarten oder angreifen.

Die Chance: Ich habe mich fürs Angreifen entschieden und kurzerhand einen Onlineshop aus dem Boden gestampft. Die Überlegung war immer schon da, aber irgendwie war ja auch der Laden da und somit alles gut. Durch die wohltätige Aktion „Mundbedeckungen“ für den sozialen Bereich kam alles in Fahrt: Stoffe wurden gespendet, zugeschnitten, Frauen nähten und letztendlich wurde alles an Krankenhäuser, Pflegeheime, Ärzte; Feuerwehr etc. verteilt.

Das nehme ich mit: Nicht mehr alles 1000prozentig machen zu wollen. Es geht auch anders wenn „Frau“ möchte. Und ich habe gelernt, auch mal Hilfe anzunehmen. Das werde ich auch weiterhin machen.

 

 

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Christoph Englisch | Lehrer

Das habe ich gelernt: Umsetzung von digitalem Lehren

Meine Herausforderung: Als Lehrer meine Schüler zu erreichen, bzw. herauszufinden, ob ich das tue.

Die Chance: Digitale Lernangebote in meinem Job als Lehrer einzusetzen, was man vorher immer auf die lange Bank geschoben hat.

Das nehme ich mit: Wo es sinnvoll ist, werde ich zukünftig digitale Angebote im Job mehr einbauen. Und: Entschleunigung ist oft viel besser, als volle Terminkalender.

 

 

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Susanne Layer | Selbstständig

Das habe ich gelernt: Anzunehmen, was ist

Meine Herausforderung: Anzunehmen, was ist.

Die Chance: Dass wir uns auch sehr gut ohne Einfluss von Außen alleine beschäftigen können.

Das nehme ich mit: Wieder mehr Zeit haben und an seinen Traum zu glauben.

 

 

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erstellt am: 05.05.2020

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Olivia Rybak

Redaktion viva monaco

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