Thierry Mugler Ausstellung in München

Die Kunsthalle München in den FÜNF HÖFEN feiert mal wieder eine Premiere. Die Ausstellung Thierry Mugler: Couturissime ist die erste ihrer Art in ganz Deutschland und präsentiert rund 150 Haute-Couture- und Prêt-à-porter-Outfits des visionären Couturiers, Regisseurs, Fotografen, Parfümeurs und Tänzers, die größtenteils noch nie ausgestellt wurden, sowie Accessoires, Bühnenkostüme, Videos, nahezu unbekannte Entwurfszeichnungen und Archivmaterialien. Zahlreiche Werke berühmter Modefotografen runden die Schau ab.

Die Ausstellung präsentiert die verschiedenen Aspekte von Muglers Schaffen in acht Akten.

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Foto: © Alan Strutt

Alan Strutt, Yasmin Le Bon, Palladium, London, 1997
Evening Standard Magazine, Oktober 1997
Outfit: Thierry Mugler, Kollektion La Chimère, Robe »La Chimère«, Haute Couture Herbst/Winter 1997–1998

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Foto: © Luigi & Iango

Luigi & Iango, Gisele Bündchen, 2018
Digitalprint
Outfit: Thierry Mugler, Kollektion Superstar Diana Ross, Prêt-à-porter Frühjahr/Sommer 1991

Über Thierry Mugler

Mugler war einer der jungen Modeschöpfer, die die Pariser Mode in den 80er- und 90er-Jahren wieder konkurrenzfähig zur New Yorker Coolness und zum handwerklichen Know-how Mailands machten. 1997 öffnete die totgesagte Chambre syndicale de la Haute Couture (der die französische Couture-Welt diktierende Modeverband) ihre fest verschlossenen Türen für einige außergewöhnlich progressive Designer, zu denen auch Mugler gehörte – ein historisches Ereignis.

Seine Neigung zum Futuristischen ließ Mugler mit avantgardistischen Techniken und Materialien experimentieren – darunter (Plexi-)Glas, PVC, Kunstpelz, Vinyl, Latex und Chrom. Seine breiten, architektonischen Silhouetten haben die Modegeschichte geprägt. Bis heute beeinflusst er eine ganze Generation aufstrebender Couturiers.

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Foto: © Inez & Vinoodh

Inez and Vinoodh, Kym
BLVD, 1994
Outfit: Thierry Mugler, Kollektion Longchamps, Prêt-à-porter Frühjahr/Sommer 1994

Eckdaten zur Ausstellung

Kunsthalle München in den FÜNF HÖFEN
Thierry Mugler: Couturissime
25. Mai – 30. August 2020

www.kunsthalle-muc.de

Community-Masken mit pep!

Das Tragen von Mund-Nasenschutz-Masken gehört, zumindest aktuell, zu unserem Alltag. Ob in den öffentlichen Verkehrsmitteln, im Supermarkt, im Nagelstudio oder beim Friseur – die Maske ist Pflicht. Von chirurgischen Masken über Modelle aus Papier bis hin zu selbst genähten Stücken ist die „Masken-Landschaft“ in München ziemlich bunt.

Dass unsere neuen ständigen Begleiter auch witzig und stylisch sein können, beweist nun einmal mehr das bayerische Label ZauberAlm. In einem spannenden Mix aus moderner Lässigkeit und der Tradition heiler Bergwelt, kreiert Zauberalm Masken mit ganz besonderem Charme.

Die trendigen Community-Masken haben eine ergonomische Passform, sind zusätzlich mit einem Innenfutter versehen und bieten dadurch die Möglichkeit mit verschiedenen Einlagen/Vliesen ergänzt zur werden. Vom herkömmlichen Haushaltsvlies bis zu medizinischen Vliesstoffen. Auf Anfrage werden für Business-Kunden auch CI-konforme Masken in unterschiedlichen Mengen produziert.

Das Duo hinter Zauberalm

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Stephan Sonn & Tanja Helgert

 

Im Jahr 2012 gründeten Stephan Sonn & Tanja Helgert das Label ZauberAlm. Zuvor war das Duo mehr als 20 Jahre weltweit für internationale Labels tätig, die auch heute noch teilweise betreut werden. Die Liebe zum alpinen Lifestyle, geprägt durch den Lebensraum Starnberger See und dem bayerischen Alpenvorland, zeigt sich in der Mode und in den Produkten, die das Team liebevoll zusammenstellt. Sorgfältig ausgewählt mit individueller Note finden Sie bei ZauberAlm exklusive Mode und stilvolle Interior- und Living-Produkte, teils in limitierter Stückzahl.

 

Mehr Informationen zu den Masken sowie zum Label finden Sie unter zauberalm.com

 

Die Vogue des Golfsports feiert Jubiläum

Perfect Eagle, das Premiummagazin für Golf- und Lifestyle, feiert dieses Jahr großes Jubiläum! In Wien gegründet, ist die „Vogue unter den Golfmagazinen“ seit 2011 stetig gewachsen und hat sich inzwischen zu einer multimedialen Plattform für Golf und Lifestyle entwickelt. Das Magazin bietet Sportliebhabern und Freunden des guten Lebens Inspiration rund um die Themen Freude, Erlebnis und Genuss. Mit der 40. Ausgabe läutet Perfect Eagle nun das Jubiläumsjahr ein.

„In zehn Jahren hat sich Perfect Eagle vom ‚kleinen‘ Fachmagazin zu einer europaweit agierenden crossmedialen Plattform entwickelt; in Österreich und über die Landesgrenzen hinaus. Das Digitalangebot vernetzt die junge Golf-Community mit der Welt einer klassischen Medienmarke mit Printherkunft. Mit diesem Know-how entwickeln wir maßgeschneiderte Kommunikationskonzepte im Golf- und Lifestyleumfeld. Das macht uns zum Pionier im Special-Interest-Segment der Golfwelt“, so Herausgeber Thomas Wasserburger.

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Einblick in die „Vogue unter den Golfmagazinen“.

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Perfect Eagle, das Premiummagazin für Golf- und Lifestyle.

„Black Tie“ für die Jubiläumsausgabe

Lifestyle und Fashion werden bei Perfect Eagle großgeschrieben. Anlässlich des Jubiläums haben sich deshalb die zehn besten Profigolfer aus Österreich und Deutschland vor die Linse des Star-Modefotografen Mato Johannik begeben. Bernd Wiesberger, Matthias Schwab und Esther Henseleit werfen sich gemeinsam mit ihren Kollegen Markus Brier, Christine Wolf, Sarah Schober, Olivia Cowan, Sebastian Heisele, Stephan Jäger und Maximilian Kieffer unter dem Motto „Black Tie“ in angesagte, stilvolle Roben und edle Anzüge. Insgesamt 164 Seiten sind dem Jubiläumsthema „Style“ gewidmet und featuren Geschichten unter anderem über die „Swinging Twenties“, die größten Stilikonen der Golfgeschichte, oder den Dresscode am Golfplatz.

 

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Das Cover der Jubiläumsausgabe von Perfect Eagle.

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Stylisch in Szene gesetzt: die größten Stilikonen der Golfgeschichte.

 

Weitere Einblicke in die Jubiläumsausgabe

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Olivia Cowan

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Markus Brier

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Esther Henseleit

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Bernd Wiesberger

 

Geschichten aus Bayern Teil 2

„Gerade in dieser für uns alle neuartigen Pandemie-Zeit, sehe ich neben Problemen auch eine Vielzahl an Möglichkeiten. Sei es das intensive Zusammensein von Familien, das Wegfallen von sozialem Druck, Organisationsstrukturen beim Arbeiten, besondere Momente durch das Zusammenrücken auf unterschiedlichsten Ebenen. Begegnungen von Menschen sind rar geworden und erst wenn diese wegfallen, lernen wir diese zu schätzen. So will ich in den Herausforderungen des Shut-Downs den Menschen ihr tagtägliches Leben positiv dokumentieren. Dazu schenke ich analog zu der Idee meiner genialen Fotografenkollegin aus Freising, Andrea Mühleck, den Fotografierten Geschichten von ihren „guten“ Dingen der Corona Zeit, an die sie sich gerne erinnern können und wollen. Anstatt Bezahlung sammle ich für Menschen, die nicht das Glück eines sicheren Zuhauses haben, z.B. für das örtliche Frauenhaus oder den Zeltschule e.V..“, so Anne Kaiser.

Mehr Informationen zu Anne Kaiser und zu ihren Projekten finden Sie hier.

Werden Sie Teil des Projekts

Da Anne Kaiser nur in ihrer Umgebung fotografieren darf, ruft sie Fotograf*innen und Menschen in ganz Deutschland auf, mitzumachen. Jeder in seinem Umfeld. Ob Fotograf*in, Angestellter, Selbstständiger oder Schüler. Laden Sie Fotografenkollegen und Freunde ein, mitzumachen. Seien Sie dabei!

Ich suche einen Fotografen, der mich in meinem Heimatort fotografiert. Click hier.

Ich bin Fotograf*in und möchte Menschen und Geschichten in meiner Umgebung fotografieren. Click hier.

Geschichten aus Bayern Teil 2

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Jonas | Abiturient.

Das habe ich gelernt: Nicht aufschieben & Sweet Home

Meine Herausforderung: Dauerhaft geduldig und belastbar zu sein. So viel Kontakt wie aktuell habe ich schon lang nicht mehr zu meiner Familie gehabt und dazu kommt, dass ich unter einem enormen Druck stehe, weil mein Abi ansteht.

Die Chance: Die „Freizeit“ daheim auch sinnvoll zu nutzen, neben lernen, mein Zimmer umzustellen und Abitur-Zusammenfassungen anzufertigen. Und dass Alltag doch gar nicht so schlecht ist, wie ich immer dachte.

Das nehme ich mit: Dinge dann anzupacken, wenn sie nötig sind und nicht aufzuschieben. Ohne Corona hätte ich Zimmer und Abivorbereitung sicher noch weiter vor mir her geschoben…

 

 

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Andrea Schuchhardt | Besitzerin eines Nähladens www.anundan.de

Das habe ich gelernt: Anpacken und mutig sein

Meine Herausforderung: Als der Laden schließen musste, gab es für mich zwei Optionen: entweder abwarten oder angreifen.

Die Chance: Ich habe mich fürs Angreifen entschieden und kurzerhand einen Onlineshop aus dem Boden gestampft. Die Überlegung war immer schon da, aber irgendwie war ja auch der Laden da und somit alles gut. Durch die wohltätige Aktion „Mundbedeckungen“ für den sozialen Bereich kam alles in Fahrt: Stoffe wurden gespendet, zugeschnitten, Frauen nähten und letztendlich wurde alles an Krankenhäuser, Pflegeheime, Ärzte, Feuerwehr etc. verteilt.

Das nehme ich mit: Nicht mehr alles 1000 %-ig machen zu wollen. Es geht auch anders, wenn „Frau“ möchte. Und ich habe gelernt, auch mal Hilfe anzunehmen. Das werde ich auch weiterhin machen.

 

 

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Christoph Englisch | Lehrer

Das habe ich gelernt: Umsetzung von digitalem Lehren

Meine Herausforderung: Als Lehrer meine Schüler zu erreichen, bzw. herauszufinden, ob ich das tue.

Die Chance: Digitale Lernangebote in meinem Job als Lehrer einzusetzen, was man vorher immer auf die lange Bank geschoben hat.

Das nehme ich mit: Wo es sinnvoll ist, werde ich zukünftig digitale Angebote im Job mehr einbauen. Und: Entschleunigung ist oft viel besser, als volle Terminkalender.

 

 

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Susanne Layer | Selbstständig

Das habe ich gelernt: Anzunehmen, was ist.

Meine Herausforderung: Anzunehmen, was ist.

Die Chance: Dass wir uns auch sehr gut ohne Einfluss von Außen alleine beschäftigen können.

Das nehme ich mit: Wieder mehr Zeit haben und an seinen Traum zu glauben.

 

 

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#staysafe! Versichern geht auch trendy

Die Lieblings-Uhr, ein kostbares Erbstück von Oma, das wertvolle Kunst- oder Designobjekt oder die teure Luxus-Handtasche – mit unseren Lieblingsstücken verbinden wir meist nicht nur einen hohen emotionalen, sondern auch einen materiellen Wert. Es liegt wohl in der Natur der Dinge, dass wir auf diese Sachen besonders viel Acht geben möchten.

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Auf gut Glück? Nicht mit unseren liebsten Teilen.

Das Lieblingsstück richtig schützen

Kein Wunder also, dass sich viele Menschen dazu entscheiden, ihre Objekte oder Wertanlagen zu versichern. Obwohl es eine Menge an Versicherern gibt, gestaltet sich das Ganze dennoch schwerer als gedacht, was zum Teil auch daran liegt, dass es bisher nicht möglich war, einzelne Teile zu versichern. Herkömmliche Hausratsversicherungen decken meist nur einen Teil ab. Diebstahl außer Haus, Beschädigung oder einfaches Verlieren gehören da meist nicht dazu.

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Das Thema rund um Uhrenversicherungen spielt gerade in einer Stadt wie München eine große Rolle.

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Von der Handtasche bis zum Kunstobjekt – versichern können Sie hier ganz individuell.

Aus Alt mach Neu

Dass man das Versichern auch neu interpretieren und gestalten kann zeigt das Wiener InsureTech-Unternehmen SEGURIO. Die Macher, Dr. Franz Ihm und Co-Founderin Nina Gscheider, setzen auf ein breites, individuelles Angebot, das vor allem auch das Versichern einzelner Teile umfasst. Bei SEGURIO schließt der Kunde selbst und direkt online seine individuelle Versicherung ab. Dazu muss lediglich ein Foto des guten Stücks hochgeladen und sein Wert festgelegt werden. Sobald die Bezahlung mit angegebener Kreditkarte durchgeführt wurde, ist die Versicherung aktiv. Ein weitere Besonderheit: Die Versicherung kann online abgeschlossen und vom Kunden verwaltet werden. Zudem kann die Deckung monatlich aufgelöst werden, was dem User totale Flexibilität ermöglicht.

 

Mehr Informationen unter segurio.com/de

 

 

Geschichten aus Bayern

„Gerade in dieser für uns alle neuartigen Pandemie-Zeit, sehe ich neben Problemen auch eine Vielzahl an Möglichkeiten. Sei es das intensive Zusammensein von Familien, das Wegfallen von sozialem Druck, Organisationsstrukturen beim Arbeiten, besondere Momente durch das Zusammenrücken auf unterschiedlichsten Ebenen. Begegnungen von Menschen sind rar geworden und erst wenn diese wegfallen, lernen wir diese zu schätzen. So will ich in den Herausforderungen des Shut-Downs den Menschen ihr tagtägliches Leben positiv dokumentieren. Dazu schenke ich analog zu der Idee meiner genialen Fotografenkollegin aus Freising, Andrea Mühleck, den Fotografierten Geschichten von ihren „guten“ Dingen der Corona Zeit, an die sie sich gerne erinnern können und wollen. Anstatt Bezahlung sammel ich für Menschen, die nicht das Glück eines sicheren Zuhauses haben, z.B. für das örtliche Frauenhaus oder Zeltschule e.V..“, so Anne Kaiser.

Mehr Informationen zu Anne Kaiser und zu ihren Projekten finden Sie hier.

Werden Sie Teil des Projekts

Da Anne Kaiser nur in ihrer Umgebung fotografieren darf, ruft sie Fotograf*innen und Menschen in ganz Deutschland auf, mitzumachen. Jeder in seinem Umfeld. Ob Fotograf*in, Angestellter, Selbstständiger oder Schüler. Laden Sie Fotografenkollegen und Freunde ein, mitzumachen. Seien Sie dabei!

Ich suche einen Fotografen, der mich in meinem Heimatort fotografiert. Click hier.

Ich bin Fotograf*in und möchte Menschen und Geschichten in meiner Umgebung fotografieren. Click hier.

 

Geschichten aus Bayern

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Hans Schmölz | Gastronom und Großveranstalter www.mahavi-group.de

Das habe ich gelernt: Wenn alles stillsteht: die Leidenschaft bleibt.

Eure Herausforderung in der Krise: Die Schließung unserer 7 Gastronomie-Betriebe. Die Stornierung vieler großer und kleiner Events. Viele Mitarbeiter in die Ungewissheit entlassen. Das Abbremsen von 100 auf 0.

Was nehmt ihr mit in die Zeit danach? Nichts ist sicher. Aber die Freude an der Gastronomie bleibt.

 

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Familie Lohde | Landschaftsarchitekten und Veranstalter www.lohde-landschaft.de

Das habe ich gelernt: Die Natur weist uns neue Wege

Eure Herausforderung in der Krise: Wir müssen trotz enormer Umsatzeinbrüche das Unternehmen und das Auskommen der Mitarbeiter sichern. Große Sorgen bereiten uns darüber hinaus die gesundheitlichen Gefahren der Pandemie für die Familie, Freunde und Mitarbeiter

Die Chance der Krise für euch? Neben einem bewussteren Leben wünschen wir uns vor allem einen positiven Effekt bei der Energiewende durch diese Entschleunigung und die gesteigerte Sesshaftigkeit. In unserem Fall ist es der wunderschöne Garten, den als großs Geschenk sehen und noch intensiver zu nutzen lernen. Wir haben die Gemüsebeete vergrößert und genießen mit wachsender Begeisterung den Vorteil von Nutzpflanzen.

Was nehmt ihr mit in die Zeit danach? Eine wichtige Erkenntnis der Krise ist, dass trotz der großen Errungenschaften unsere Zivilisation, die Menschheit nicht gegen die Natur arbeiten kann oder über der Natur steht. Wir sind angreifbar und müssen Wege finden, besser mit der Natur zusammen zu leben. Das Leben ist weniger vorhersehbar geworden.

 

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Flo und Marion Wolf | Bauingenieur und Projektkoordinatorin für die Diakonie FFB

Das habe ich gelernt: Entschleunigung. Der Wert eines freien Lebens.

Eure Herausforderung in der Krise: im Privaten der Verzicht auf soziale Kontakte. Und die viele zusätzliche nicht verplante Zeit. Im Job gab es für uns bislang wenig spürbare Einschnitte.

Habt ihr was Schönes gelernt? Die entstandene Entschleunigung. Auch wenn das Wort Entschleunigung nicht immer mit dem turbulenten Familienleben mit einem energiegeladenen 2-jährigen zusammenpasst…Außerdem die gesellschaftliche Solidarität und Rücksichtnahme in meinem unmittelbaren Umfeld! Und vor allem: den Wert, den das Leben in einem freien Land mit sich bringt.

Was nehmt ihr mit in die Zeit danach? Die „unverplante Zeit“ auch in Zukunft als wertvolles Gut zu sehen und nicht seine gesamte Zeit zu verplanen. Ebenso sehn wir die Chance für die Gesellschaft, uns in Zukunft offener zu begegnen, sowie soziale Kontakte nicht als selbstverständlich anzusehen. Und Klopapier! Jede Menge davon…

 

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Moni Schlund | Apothekerin

Das habe ich gelernt: Wertsteigerung der Berufe im Gesundheitswesen

Eure Herausforderung in der Krise: Im Job führte das Arbeiten mit Mundschutz, Handschuhen und geschlossenen Kittel hinter einer Plexiglasscheibe zu einem sehr ernsten und angespannten Arbeitsklima! Hinzu kam, dass wir regelrecht in Arbeit erstickt sind und Überstunden machten, während andere Menschen plötzlich Zeit zu Hause hatten zum Ausmisten und Saubermachen.

Außerdem war Homeschooling extrem kräftezehrend und zeitaufwändig. Die Unsicherheit und Unzufriedenheit der Kinder nicht mit seinen eigenen Sorgen zu mischen und aufzufangen war mehr als herausfordernd. Ganz zu schweigen von den traurigen Kinderaugen beim 10. Geburtstag ohne Freunde.

Was habt ihr als Chance erkannt: Dass diese neuartige Situation die Familie zusammenwachsen lässt. Beruflich hat mich die Wertsteigerung der Pflegeberufe besonders gefreut. Hoffentlich wird sich da zukünftig etwas ändern. Und auch die Hilfe und Solidarität von vielen Menschen ist wirklich großartig.

 

 

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Michael Dirscherl | System Engeneer

Das habe ich gelernt: Wir sind nicht unverwundbar

Meine Herausforderung: Der Spagat zwischen Homeoffice und Homeschooling ohne echtes Arbeitszimmer. Zudem die gleichzeitige Sorge um unsere Eltern sowie die daraus resultierende Verpflichtung, alle Besorgungen und Einkäufe für sie zu übernehmen

Die Chance: Mehr Zeit zu Hause und mit den Kindern verbringen zu können, sowie trotz aller Reibereien ein näheres Zusammenrücken der Familie festzustellen.

Das nehme ich mit: Die Menschheit ist nicht so unverwundbar, wie sie lange Zeit meinte. Durch die jetzige Situation lernt man erst zu schätzen, was man an seinem „normalen“ Leben eigentlich hat: Freunde, Umarmungen, Sportveranstaltungen, Konzerte, Biergartenbesuche.